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Die Umstellung meistern: Ihr Leitfaden für den modernisierten Shopify-Checkout und neue Kundenkonten
Shopify-Händler, Partner und Agenturen sollten die folgenden Änderungen beachten. Shopify hat feste Fristen für die Abschaltung der bisherigen Dankeseite und Bestellstatusseite festgelegt, die auf checkout.liquid und benutzerdefinierten Skripten basieren. An ihre Stelle tritt das neue Framework Checkout Extensibility. Diese Seiten sind wichtig: Bei mehr als 10 Mio. Shopify-Bestellungen wird etwa jede 19. Bestellung (5,2 %) nach dem Checkout bearbeitet (Revize, 2026). Eine sorgfältige Umstellung sichert daher einen relevanten Teil der Aktivitäten nach dem Kauf ab.
Gleichzeitig deutet Shopify an, dass klassische Kundenkonten langfristig durch moderne, sicherere neue Kundenkonten ersetzt werden. Shopify hat noch kein offizielles Abschaltdatum für klassische Kundenkonten veröffentlicht. Die Anzeichen sprechen jedoch für eine verpflichtende Umstellung in naher Zukunft.
Wichtige Fristen für Checkout- und Bestellstatusseiten:
- 28. August 2025: Frist für Shops mit Shopify Plus.
- 26. August 2026: Frist für Shops mit regulären Shopify-Tarifen (ohne Plus).
Auch wenn diese Fristen (Stand: April 2025) noch weit entfernt erscheinen mögen, braucht die Umstellung Zeit für Planung, Tests, die Prüfung von Apps und klare Kommunikation. Beginnen Sie frühzeitig, damit der Wechsel reibungslos verläuft. Wenn Sie die Fristen verstreichen lassen, wird das bisherige System für Ihren Shop schließlich abgeschaltet.
Dieser Leitfaden gibt Ihnen einen Überblick über die Umstellung:
- Die Gründe: Warum Shopify diese Änderung vornimmt.
- Klassisch oder neu: Welche Unterschiede sich auf Ihren Shop und Ihre Kunden auswirken.
- Die Vorteile: Was die Umstellung konkret bringt.
- Der Ablauf: Die wichtigsten Schritte der Umstellung.
- Mögliche Herausforderungen: Worauf Sie sich bei Anpassungen, Apps und Tracking vorbereiten sollten.
- Kompatibilität von Apps: Wie sich Tools wie Revize - Order Editing in das neue System einfügen.
- Bewährte Vorgehensweisen: Tipps für einen reibungslosen Wechsel.
- Die Fristen: Warum rechtzeitiges Handeln wichtig ist.
Sehen wir uns die Einzelheiten an.
1. Warum stellt Shopify auf neue Kundenkonten um?
Mit dieser Umstellung will Shopify seine Plattform in mehreren Bereichen verbessern:
- Deutlich höhere Sicherheit: Neue Kundenkonten nutzen moderne Sicherheitsverfahren. Dazu gehört die Anmeldung ohne Passwort mit einem Einmalcode per E-Mail. Sie sind außerdem für künftige Technologien wie Passkeys ausgelegt. Dadurch sinken die Risiken herkömmlicher Passwörter.
- Mehr Zuverlässigkeit und Stabilität: Neue Kundenkonten funktionieren unabhängiger in einer isolierten Umgebung. Das verringert Konflikte mit Theme-Code oder Apps und sorgt dafür, dass Kunden zuverlässig auf ihre Konten zugreifen können.
- Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit: Die neue Architektur unterstützt Shopifys Wachstum und lässt sich nahtlos mit kommenden Funktionen verbinden. Das gilt besonders für erweiterte B2B-Funktionen, die klassische Kundenkonten nicht direkt unterstützen.
- Einheitliches Kundenerlebnis: Kunden können sich mit einem einzigen Zugang in Ihrem Onlineshop, in der Shop App und möglicherweise auch in B2B-Portalen anmelden.
- Grundlage für integrierte B2B-Funktionen: Neue Kundenkonten sind erforderlich, um Shopifys integrierte B2B-Funktionen wie Unternehmensprofile und Zahlungsziele ohne komplexe Umwege zu nutzen.
- Teil einer umfassenden Modernisierung: Die Änderung passt zu Shopifys Umstieg auf sicherere und erweiterbare Plattformkomponenten. Ein ähnlicher Schritt ist Checkout Extensibility für Checkout-Seiten. Für den Ersatz von
checkout.liquidund Skripten gelten eigene Fristen und Abläufe.

2. Klassische und neue Kundenkonten: die entscheidenden Unterschiede
Diese Unterschiede sollten Sie bei der Planung Ihrer Umstellung kennen:
| Funktion | Klassische Kundenkonten | Neue Kundenkonten | Was das für Sie bedeutet |
|---|---|---|---|
| Anmeldung | E-Mail und Passwort. Unterstützt Shop Pay. Multipass/SSO/SAML kann verwendet werden. | E-Mail und Einmalcode ODER Anmeldung mit Shop Pay (automatisch aktiviert, wenn Shop Pay aktiv ist). Multipass/SSO wird derzeit nicht unterstützt. | Für viele Kunden ist die neue Anmeldung einfacher und schneller. Wenn Ihr Unternehmen Multipass/SSO nutzt, ist die fehlende Unterstützung jedoch entscheidend. |
| Kontoerstellung | Manuell über die Anmeldeseite oder eine Einladung. | Automatisch nach Eingabe der E-Mail-Adresse, noch vor Bestätigung des Codes. | Die Registrierung wird einfacher. Es können vereinzelt unbestätigte Bot-Konten entstehen; Shopify hat dagegen Maßnahmen vorgesehen. |
| B2B-Kompatibilität | Für den vollen Funktionsumfang sind B2B-Apps von Drittanbietern nötig. | Erforderlich für die integrierten B2B-Funktionen von Shopify (Unternehmen, Kataloge usw.). Unterstützt Shops mit B2B- und D2C-Kunden. | Ein notwendiger Schritt für Shops, die integrierte Shopify-B2B-Funktionen nutzen oder künftig nutzen möchten. |
| Anpassung | Über Liquid-Code vollständig anpassbar. Übernimmt die Theme-Einstellungen. | Keine Anpassung mit Liquid. Das Design entspricht dem Checkout. Änderungen an der Benutzeroberfläche sind über Customer Account Extensions möglich: Apps ergänzen Funktionen in bestimmten Bereichen. | Besonders wichtig für stark angepasste Kontoseiten. Sie müssen auf Erweiterungen umstellen, ähnlich wie bei Checkout Extensibility. Sie haben weniger direkte Kontrolle über den Code; Änderungen an der Oberfläche erfolgen stärker über Apps. |
| Markenauftritt | Weitgehend an das Shop-Theme angepasst. | Anmelde- und Kontoseiten übernehmen das Checkout-Design; die Gestaltungsmöglichkeiten für die Marke sind begrenzt. | Sie haben weniger Kontrolle über den Markenauftritt. |
| Retouren im Self-Service | Erfordern Kontakt zum Kundenservice oder eine spezielle App. | Kunden können Retouren selbst einleiten, wenn Sie die integrierte Funktion aktivieren. | Kunden können mehr selbst erledigen; das kann den Support entlasten. |
| Gespeicherte Zahlungsmethoden | Werden nicht direkt unterstützt. | Werden direkt unterstützt und beschleunigen künftige Checkouts. | Wiederkehrende Kunden können bequemer bezahlen. |
| App-Ökosystem | Etabliertes Ökosystem mit sehr vielen kompatiblen Apps. | Neuere APIs. Das Ökosystem wächst, Apps müssen dafür aber aktualisiert werden. | ENTSCHEIDEND: Prüfen Sie vor der Umstellung, ob alle wichtigen Apps (Treueprogramme, Bestellbearbeitung, Bewertungen, Abonnements, Bestellbearbeitung usw.) mit neuen Kundenkonten kompatibel oder entsprechend aktualisiert sind. |
| Pixel-Tracking | Anmelde- und Kontoereignisse lassen sich mit benutzerdefiniertem Code oder Skripten erfassen. | Pixel-Tracking für Ereignisse auf Anmelde- und Kontoseiten wird derzeit nicht unterstützt. | Daten zu einzelnen Konversionsschritten im Kontobereich entfallen. Prüfen Sie serverseitiges Tracking als Alternative, falls Sie diese Daten an anderer Stelle benötigen. |
| Shopify Flow | Wird grundsätzlich unterstützt. | Bestehende Flow-Auslöser und Automatisierungen für Ereignisse klassischer Kundenkonten funktionieren möglicherweise nicht mehr. Sie müssen geprüft werden. | Prüfen Sie die betroffenen Flow-Automatisierungen und erstellen Sie sie gegebenenfalls mit neuen Auslösern neu, sofern diese verfügbar sind. |
| Internationale Märkte | Kompatibel mit den internationalen Verkaufstools von Shopify. | Mit bestimmten internationalen Verkaufstools von Shopify derzeit nicht kompatibel, beispielsweise mit Domains für mehrere Märkte speziell für Konten. | Für Shops, die diese Tools derzeit intensiv nutzen, ist das ein wichtiger Punkt. Verfolgen Sie Shopifys Updates genau. |
| Zuverlässigkeit | Konflikte mit Theme- oder App-Code können die Funktion beeinträchtigen. | Widerstandsfähiger, da die Konten unabhängig in einer isolierten Umgebung funktionieren. | Weniger Störungen bei grundlegenden Kontofunktionen wie Anmeldung und Registrierung. |
3. Die Vorteile: mehr als nur die Einhaltung einer Frist
Die Umstellung bringt Ihrem Unternehmen und Ihren Kunden deutliche Vorteile:
- Höhere Sicherheit: Nutzen Sie eine moderne Anmeldung ohne Passwort.
- Einfachere Anmeldung: Bieten Sie eine schnellere, unkompliziertere Anmeldung, besonders auf Mobilgeräten.
- Mehr Zuverlässigkeit: Verringern Sie Probleme durch Konflikte zwischen Kontoseiten und anderem Code.
- Leistungsfähige integrierte B2B-Funktionen: Nutzen Sie Shopifys integrierte B2B-Funktionen, etwa Unternehmensprofile zur Verwaltung von Mitarbeiterberechtigungen und Standorten.
- Besserer Self-Service: Kunden können integrierte Retourenfunktionen und gespeicherte Zahlungsmethoden nutzen. Das reduziert Routineanfragen an den Support. Tools wie Revize - Order Editing erweitern diese Möglichkeiten um Bestelländerungen nach dem Kauf.
- Zukunftsfähige Plattform: Bleiben Sie mit neuen Shopify-Funktionen kompatibel, die auf der modernen Architektur aufbauen.
- Neue Erweiterungsmöglichkeiten: Mit Customer Account Extensions können Sie Treueprogramme, Wunschlisten, Abonnements, Bestelldetails und möglicherweise Personalisierungsfunktionen zuverlässig direkt in die Kontoseite einbinden.
4. Ihr Fahrplan für die Umstellung
Shopify stellt Tools für die Umstellung bereit. Entscheidend ist eine sorgfältige Vorbereitung:
-
Frist bestätigen und Hinweise prüfen: Merken Sie sich den 28. August 2025 (Plus) oder den 26. August 2026 (Standard) vor. Prüfen Sie Shopify Admin auf Hinweise und Mitteilungen für Ihren Shop.
-
Vor der Umstellung alles prüfen:
- Theme-Kompatibilität: Prüfen Sie, ob Ihr Theme neue Kundenkonten unterstützt. Ziehen Sie dazu die Entwicklerdokumentation heran, besonders bei individuell entwickelten Themes. Beachten Sie: Anpassungen der Kontoseite mit Liquid werden nicht übernommen.
- App-Kompatibilität: DIES IST DER WICHTIGSTE SCHRITT. Erfassen Sie alle Apps, die mit Kundenkonten zusammenarbeiten: Treueprogramme, Bewertungen, Abonnements, Wunschlisten, Bestellbearbeitung, B2B und benutzerdefinierte Formulare. Prüfen Sie für jede App die Dokumentation oder fragen Sie beim jeweiligen Support nach, ob sie mit neuen Kundenkonten kompatibel ist. (Revize ist vollständig kompatibel!)
- Benutzerdefinierten Code prüfen: Prüfen Sie Code für Anmeldung, Registrierung und Kontoseiten. Sie müssen ihn voraussichtlich entfernen oder durch neue Verfahren wie Erweiterungen ersetzen. Pixel-Tracking-Skripte in diesen Bereichen werden wahrscheinlich nicht mehr funktionieren.
- Shopify Flow prüfen: Sehen Sie sich Flows an, die durch Ereignisse klassischer Kundenkonten ausgelöst werden. Möglicherweise müssen Sie sie anpassen.
- Internationale Verkaufstools prüfen: Wenn Sie internationale Verkaufstools von Shopify nutzen, verfolgen Sie Shopifys Updates zur Kompatibilität.
- Multipass/SSO prüfen: Wenn Sie Multipass/SSO nutzen, berücksichtigen Sie, dass beides derzeit nicht unterstützt wird. Planen Sie entsprechend.
-
Zeitpunkt der Umstellung planen: Wählen Sie einen Zeitraum mit wenig Shop-Traffic. Informieren Sie Ihr Support-Team.
-
Kunden informieren: Informieren Sie Ihre Kunden vor der Umstellung. Erklären Sie die neue Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Einmalcode sowie ihre Sicherheitsvorteile. Aktualisieren Sie Ihre FAQs.
-
Umstellung durchführen: Wählen Sie in Shopify Admin unter Einstellungen > Kundenkonten die Option „Neue Kundenkonten“ und folgen Sie den Anweisungen. Erwägen Sie, „Gespeicherte Zahlungsmethoden“ zu aktivieren.
-
Gründlich testen: Testen Sie nach der Umstellung die Anmeldung, den Kontozugriff, Bestellungen im angemeldeten Zustand und die wichtigsten mit Konten verbundenen App-Funktionen. Beobachten Sie das Feedback Ihrer Kunden.
-
Vorübergehende Rückkehr verstehen: Wenn unmittelbar nach der Umstellung schwerwiegende, unerwartete Probleme auftreten, die sich nicht schnell beheben lassen, erlaubt Shopify derzeit vor der endgültigen Frist eine vorübergehende Rückkehr zu klassischen Kundenkonten. Nutzen Sie diese Möglichkeit nur kurzfristig bei kritischen Problemen während der Umstellung. Ziel bleibt die erfolgreiche Umstellung vor Fristablauf.
Die aktuellen, ausführlichen Anweisungen zur Umstellung finden Sie im offiziellen Shopify Help Center.
5. Mögliche Herausforderungen und wichtige Punkte
Bereiten Sie sich auf diese häufigen Themen vor:
- Wegfall von Liquid-Anpassungen: Individuell gestaltete oder besonders funktionsreiche Kontoseiten werden anders aussehen. Vorbereitung: Planen Sie mit dem Standarddesign oder prüfen Sie Customer Account Extensions. Berücksichtigen Sie die geringere Kontrolle über die Gestaltung.
- Inkompatible Apps: Eine inkompatible App kann Funktionen beeinträchtigen. Vorbereitung: Prüfen Sie Ihre Apps gründlich und sprechen Sie vor der Umstellung mit den jeweiligen Entwicklern. Halten Sie bei Bedarf Alternativen bereit.
- Wegfall von Multipass/SSO: Wenn Sie diese Verfahren nutzen, müssen Sie eine grundsätzliche Entscheidung treffen. Vorbereitung: Planen Sie den Wechsel Ihrer Nutzer zur regulären Anmeldung. Sie können auch mögliche Shopify-Updates abwarten, die jedoch nicht garantiert sind. Behalten Sie dabei die Frist im Blick.
- Einschränkungen beim Pixel-Tracking: Daten zu Konversionsschritten bei der Anmeldung und Registrierung im Kontobereich werden wahrscheinlich entfallen. Vorbereitung: Akzeptieren Sie diese Einschränkung oder prüfen Sie serverseitiges Tracking für umfassendere Website-Analysen.
- Anpassungen bei Shopify Flow: Automatisierungen für Ereignisse klassischer Konten müssen möglicherweise neu erstellt werden. Vorbereitung: Testen Sie die betroffenen Flows nach der Umstellung.
- Einschränkungen für internationale Märkte: Verfolgen Sie Shopifys Updates genau, wenn bestimmte internationale Funktionen für Ihre Kontoverwaltung wichtig sind.
- Umgewöhnung der Kunden: Manche Kunden benötigen Hilfe bei der neuen Anmeldung. Vorbereitung: Erklären Sie die Änderung klar und frühzeitig.
6. App-Prüfung: Ist Revize - Order Editing & Upsell kompatibel? So verbessern Sie Kundenerlebnis und Abläufe
Ja, vollständig. Revize - Order Editing & Upsell ist mit den neuen Shopify-Kundenkonten vollständig kompatibel. Wenn Sie Ihre Kundenkonten umstellen, können Sie Revize weiterhin für eine effiziente Verwaltung von Bestellungen nach dem Kauf nutzen.
Revize ist nicht nur kompatibel, sondern unterstützt auch den modernen Self-Service, für den neue Kundenkonten gedacht sind:
- Kunden und Mitarbeiter unterstützen: Neue Kundenkonten vereinfachen die Anmeldung. Revize vereinfacht, was nach Anmeldung und Kauf geschieht. Vor dem Fulfillment lassen sich Adressen ändern, Varianten austauschen, Artikel hinzufügen oder entfernen und Mengen anpassen. Das macht Änderungen für Kunden einfacher und Lösungen für Mitarbeiter schneller.
- Support entlasten: Viele Supportanfragen betreffen einfache Bestelländerungen. Mit Revize lassen sie sich schnell erledigen, sodass Ihr Team Zeit für andere Aufgaben hat. Shops, die Revize nutzen, berichten häufig von einem deutlichen Rückgang der Supportanfragen zu Bestelländerungen.
- Kundenbindung stärken: Flexibilität nach dem Kauf schafft Vertrauen. Kunden schätzen Shops, in denen sie kleine Fehler unkompliziert korrigieren können. Das erhöht ihren Kundenwert über die gesamte Geschäftsbeziehung.
- Fehler und Retouren reduzieren: Korrekte Änderungen vor dem Versand vermeiden kostspielige Retouren, erneute Sendungen und Bestandsverluste.
- Aktuelle Erwartungen erfüllen: Immer mehr Shops ermöglichen Änderungen nach dem Kauf. Starre Bestellabläufe können daher überholt wirken. Verhindern Sie, dass einfache Änderungswünsche Kunden frustrieren.
Für Nutzer von Revize: Halten Sie Ihre Revize-App aktuell. So können Sie Kunden auch mit neuen Kundenkonten einen guten Service nach dem Kauf bieten. Konzentrieren Sie sich bei der Vorbereitung auf die Kompatibilität Ihres Themes und Ihrer übrigen Drittanbieter-Apps.

7. Bewährte Vorgehensweisen für einen reibungslosen Wechsel
- Frühzeitig planen: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Prüfungen, Gespräche mit Entwicklern, Tests und Fehlerbehebung. Die Fristen rücken schnell näher.
- Prüfungen dokumentieren: Halten Sie die App-Kompatibilität, Kontakte zu Entwicklern und Ergebnisse Ihrer Theme-Prüfung fest.
- Gründlich testen: Nutzen Sie nach Möglichkeit einen Entwicklungs- oder Testshop für erste Umstellungstests. Prüfen Sie alle wichtigen Abläufe aus Kundensicht.
- Klar und regelmäßig kommunizieren: Informieren Sie Ihr Team und Ihre Kunden rechtzeitig. Erklären Sie die neue Anmeldung einfach.
- Shop sichern: Erstellen Sie vor größeren Änderungen wie üblich ein Backup Ihres Shops.
- Nach dem Start beobachten: Behalten Sie nach dem Wechsel Ihre Analysen und Supportkanäle genau im Blick.
- Bei Bedarf Fachleute hinzuziehen: Wenden Sie sich bei komplexen Setups mit umfangreichen Anpassungen oder Multipass an einen Shopify-Partner oder eine Agentur. Das gilt auch, wenn Sie fachliche Unterstützung benötigen.
8. Warum die Fristen wichtig sind
Die Fristen am 28. August 2025 (Plus) und 26. August 2026 (Standard) betreffen die Abschaltung der bisherigen Dankeseite und Bestellstatusseite. Für klassische Kundenkonten gibt es noch kein offizielles Enddatum, obwohl Shopify sie umbenannt und ihre Abschaltung angedeutet hat. Es besteht kein Anlass zur Panik. Wer die Umstellung jedoch bis zur letzten Minute aufschiebt, geht Risiken ein:
- Mögliche Störungen: Unter Zeitdruck steigt die Wahrscheinlichkeit für Fehler und übersehene Kompatibilitätsprobleme.
- Ende des Supports: Klassische Kundenkonten werden keine Updates und keinen Support mehr erhalten. Mit der Zeit kann das zu Funktionsproblemen oder Sicherheitslücken führen.
- Kein Zugang zu neuen Funktionen: Künftige Shopify-Funktionen, die neue Kundenkonten voraussetzen, bleiben Ihnen verwehrt. Das betrifft besonders B2B.
- Mögliche erzwungene Umstellung: Shopify könnte verbleibende Shops irgendwann umstellen. Das könnte zu einem ungünstigen Zeitpunkt und mit weniger Kontrolle über den Ablauf geschehen.
Wenn Sie frühzeitig planen und umstellen, können Sie den Wechsel zu einem passenden Zeitpunkt durchführen.
Fazit: Bereiten Sie Ihren Shop auf die Zukunft vor
Die Umstellung auf neue Shopify-Kundenkonten ist ein wichtiger Schritt für alle Shopify-Shops, die mit Shopifys Modernisierung Schritt halten möchten. Shopify hat noch keine festen Abschaltdaten für klassische Kundenkonten festgelegt. Der Wechsel wird jedoch kommen. Eine frühe Vorbereitung ist daher sinnvoll.
Sie müssen die Umstellung planen und Herausforderungen wie den Wegfall von Liquid-Anpassungen und aktuelle Einschränkungen bei Multipass/SSO berücksichtigen. Dafür gewinnen Sie bei Sicherheit, Zuverlässigkeit, B2B-Funktionen und Zukunftsfähigkeit.
Nutzen Sie die Umstellung, um das Kundenerlebnis zu modernisieren. Prüfen Sie Ihr Setup, informieren Sie Ihre Kunden und beginnen Sie deutlich vor Shopifys bestätigten Checkout-Fristen für 2025/2026 mit der Vorbereitung. So verläuft der Wechsel reibungsloser, wenn die Umstellung der Kundenkonten verpflichtend wird.
Die Umstellung bietet auch die Chance, die Kundenzufriedenheit zu stärken. Behalten Sie wichtige Tools wie Revize – Order Editing in Ihrem App-Setup. Damit ermöglichen Sie flexible Änderungen nach dem Kauf, entlasten Ihren Support und fördern langfristige Kundenbindung.
Warten Sie nicht, bis Shopify die Änderung erzwingt. Prüfen Sie jetzt Ihr Setup, planen Sie Ihre Kommunikation und bereiten Sie Ihren Shop darauf vor, die Vorteile neuer Kundenkonten voll auszuschöpfen.
Aktualisiert im August 2026. Revize ist eine Shopify-App, mit der Kunden ihre Bestellungen nach dem Kauf selbst bearbeiten können. Vor dem Fulfillment können sie die Versandadresse ändern, eine Variante oder ein Produkt austauschen, die Bestellung stornieren und eine Rückerstattung oder ein Shop-Guthaben erhalten – ohne den Support kontaktieren zu müssen. Erfahren Sie mehr darüber, wie Kunden ihre Shopify-Bestellungen selbst bearbeiten können, oder finden Sie Revize im Shopify App Store.